Studienguthaben

Zum Wintersemester 2014/2015 wurden in Niedersachsen die Studienbeiträge abgeschafft.

Jede/r Studierende verfügt dann über ein Studienguthaben.
Das Studienguthaben ergibt sich aus der Zahl der Semester der Regelstudienzeit für den gewählten grundständigen Studiengang zuzüglich sechs weiterer Semester. Für einen konsekutiven Masterstudiengang erhöht sich das Studienguthaben um die Zahl der Semester der Regelstudienzeit für diesen Studiengang. Das Studienguthaben vermindert sich um die Zahl der Semester eines vorangegangenen Studiums an einer im Inland gelegenen Hochschule, die in staatlicher Verantwortung steht oder dauerhaft staatlich gefördert wird.

Das Studienguthaben wird nicht verbraucht in Semestern, in denen die oder der Studierende

- beurlaubt ist,
- ein Kind im Sinne des § 25 Abs. 5 BAföG tatsächlich betreut, das zu Beginn des Semesters das 14. Lebensjahr noch nicht vollendet hat,
- eine nahe Angehörige oder einen nahen Angehörigen im Sinne des § 7 Abs. 3 des Pflegezeitgesetzes pflegt und die Pflegebedürftigkeit im Sinne des § 3 Abs. 2 des Pflegezeitgesetzes nachgewiesen worden ist,
- als gewählte Vertreterin oder gewählter Vertreter in einem Organ der Hochschule, der Studierendenschaft oder des Studentenwerks tätig ist (diese Regelung findet für höchstens zwei Semester Anwendung) oder
- das Amt der Gleichstellungsbeauftragten wahrnimmt (diese Regelung findet für höchstens zwei Semester Anwendung)

Studierende, deren Studienguthaben verbraucht ist, müssen pro Semester wegen der erhöhten Inanspruchnahme der staatlich finanzierten Hochschulinfrastruktur eine Langzeitstudiengebühr in Höhe von 500,- Euro zahlen. Die bisherige Staffelung der Langzeitstudiengebühr in Höhe von 600, 700 und 800 Euro entfällt.

 

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